Dorfpokalschießen am 20.10.2007
Die Kyffhäuser-Senioren schießen am besten!
Am Samstag um 13:00 startete zum 9. mal das Dorfpokalschießen auf den Schießstand der Kyffhäuser Kameradschaft Essenrode. Am Start waren diesmal 15 Mannschaften aus allen Vereinen Essenrodes, das bedeutete Rekordteilnahme seit dem ersten Schießen im Oktober 1998.
Jedes Team bestand aus jeweils fünf Schützen die jeweils zwei Serien á drei Schuß mit den Kleinkaliber-Gewehr sitzend aufgelegt auf 50m abgeben mußten. Wer unsicher war, konnte zuvor noch drei Probeschüsse ohne Wertung abgeben oder es erfolgte noch eine genaue Einweisung in die Waffe und den Schießstand.
An der Spitze ein Dreikampf
Es zeichnete sich frühzeitig ein Dreikampf zwischen den Kyffhäuser Senioren, der Feuerwehr I und den Essenroder Jägern ab in dem die Kyffhäuser Frauen zeitweise mitmischten. Ebenfalls zeichnete sich schon in den ersten Runden ab, wer die Schlußlaterne wohl wieder nicht abgeben konnte. Wir freuen uns aber immer wieder, das der gemischte Chor doch wieder antritt und es aufs neue Versucht die Laterne abzugeben, das ist olympischer Geist.
Zwischen den Schießeübungen war Zeit um sich mit isotonischen Sportgetränken fit zu halten um den starken Wasserverlust vorzubeugen. Kluge Sprüche und Fachsimpelleien über Flugkurven und Geschoßgeschwindigkeiten gehörten zum Tagesablauf, außerdem war der Wind für einige Schützen auf dem Schießstand viel zu stark.
Zwischenzeitlich war Zeit zum Klönen
Zum Schluß setzten sich dann die Senioren der KK Essenrode mit Mafred Druwe, Karl-Heinz Sonnenkalb, Jürgen Greitschus und Werner Discher (264 Ringe) vor der Feuerwehr I mit Holger Schmidt, Jens Schmidt, Wolfgang Köcher, Volker Vollheide und Stefan Vollheide (259) durch. Für die Essenroder Jäger mit Claus-Peter Götze, Detlef Pieper, Ulli Jörke, Thomas Meier und Erwin Wolter (258) blieb der bronzene Platz. So ein knappes Ergebnis hat es bisher noch nie gegeben, hier hätte bei anderer Tagesform jeder gewinnen können. Auch die Kyffhäuser Frauen (258) mußten sich erst nach dem Stechen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.
Die besten Einzelschützen
Als beste Einzelschützen konnte sich Jens Schmidt (57 Ring) von der Maibaum Gesellschaft im Stechen erfolreich gegen Jan-Philipp Buch (57) von den Kyffhäuser Schießwarten durchsetzen und Michael Wagner (56) ebenfalls im Stechen von der Feuerwehr gegen mehrere Schützen durchsetzen, Michael Wagner mußte kurzfristig noch beim Sozialverband antreten bei denen kurzfristig ein Schütze ausfiel, auch für den Sozialverband erreichte er 56 Ring, klasse Michael!!. Leider unterlagen im Stechen unsere Superamazone Angela und vom Ortsrat Gernot Bosse, die beide ebenfalls 56 Ring erzielt hatten.
Sicherheit
Für die Sicherheit auf dem Schießstand und dem reibungslosen Ablauf des Schießens sorgten diesmal Jürgen Greitschuß (1. Schießwart) der die Vorbereitung und Organisation des diesjährigen Schießens oblag, Jörg Dombrowski (Vorsitzender und Schießwart) und Manfred Druwe (Schießwart) die beide auf den Schießstand aufpassten das kein Schuß danebenging. Hado Elbe war für die Auswertung der Scheiben und die Erstellung der Siegerlisten und Urkunden verantwortlich. Jan-Phillip Buch beamte die Schießergebnisse und auch aktuelle Fußballereignisse auf den Bildschirm im Schießlokal.
Ein wenig getrübt wurde das Schießen durch die überlange Zeit des Wartens auf die Ergebnisse, denn erst um 19:20 Uhr konnte das Endergebnis verkündet werden. Bis zum nächsten Jahr werden Änderungen in der Anzahl der Schießstände, in der Modifizierung der Regeln (kein Stechen, wer bei gleicher Ringzahl die meisten Zehnen, Neunen etc. hat, liegt vorn) und der Waffeneinweisung (an anderer Stelle) sicherlich zu einer Beschleunigung des Schießens führen, sodass das Schießen nach drei Stunden beendet sein kann. Der Autor kann sich noch an volksfestartige Stimmung bei den ersten Schießen erinnen, als die Siegerehrungen bereits weit vor 18:00 Uhr beendet waren, diese Schlußstimmung hat diesmal leider gefehlt. Viele waren froh als die Siegerehrung vorbei war und sind erschöpft nach Hause gegangen.
Die wichtigste Hilfe
Ein letzter Dank aber umso herzlicher geht an Angela Greitschus und ihrem Frauenteam, die für die Bewirtung und das Ausschmücken des Vereinsheimes verantwortlich waren. Ohne Eure Hilfe wäre der Nachmittag nicht gelaufen. Übrigens wäret Ihr Sieger geworden, ohne diese Dreifachbelastung.
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